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Jährlich notwendige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten:
Vom 17. Juni bis 1. Juli 2026: Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) gesperrt, alle Starts und Landungen über Norderstedt und Alsterdorf
Vom 17. Juni bis 1. Juli 2026: Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) gesperrt, alle Starts und Landungen über Norderstedt und Alsterdorf
Jährlich notwendige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten
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Um einen kontinuierlich sicheren Flugbetrieb am Hamburg Airport zu gewährleisten, sind jährliche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Start- und Landebahnen notwendig. Zu diesen Arbeiten gehören unter anderem die Beseitigung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, das Spülen der Siel-Leitungen, die Erneuerung der Markierungen sowie der Austausch und die Instandhaltung der sogenannten Startbahnbefeuerung (Elektrik).
Die EASA (European Union Aviation Safety Agency) hat vor einiger Zeit ihre Sicherheitsanforderungen an die Start- und Landebahnen von Flughäfen konkretisiert und erhöht. Erforderlich sind die engmaschigere Beobachtung und eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit bei festgestellten Mängeln.
Daher sind wöchentliche Tagessperrungen erforderlich, die unter anderem für Arbeiten an der elektrischen Infrastruktur (z. B. Befeuerung) genutzt werden. Geplant sind diese Sperrungen in der Regel mittwochs von 09:00 bis 15:00 Uhr. Falls die Wetterbedingungen dies nicht zulassen, wird der Termin auf den Donnerstag verschoben. Die endgültige Entscheidung erfolgt kurzfristig am jeweiligen Tag und wird auf der Website des Hamburg Airport veröffentlicht.
Um witterungsbedingte Verschiebungen zu vermeiden und so eine bessere Planbarkeit für die Baufirmen wie auch die Anwohnerinnen und Anwohner zu schaffen, finden die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Sommer statt, denn viele Arbeiten können nur bei trockener Witterung durchgeführt werden. Bei der Festlegung der Termine achten wir zudem darauf, dass die Pistensperrung möglichst außerhalb der Ferienzeiten liegen.
Wie im Straßenbau ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, an dem auch wir als ältester Flughafen Deutschlands unsere Flugbetriebsflächen grundlegend überarbeiten müssen – wie es 2016 bis 2020 auf dem Vorfeld bereits erfolgreich geschehen ist. Dies wird in einigen Jahren notwendig sein, um die heutige Leistungsfähigkeit und Sicherheit im Flughafenbetrieb langfristig zu erhalten. Die Pisten am Hamburg Airport sind zum Teil bereits über 60 Jahre alt. Deswegen beschäftigen wir uns schon jetzt frühzeitig damit, wie eine grundhafte Erneuerung der Start- und Landebahnen möglich sein wird. Wie schon beim Vorfeld geht es in einem nächsten Schritt darum, auch die tieferliegenden Schichten und die Entwässerung zu betrachten und fit für die Zukunft zu machen.
Die Erneuerung der obersten Deckschicht der Start- und Landebahnen war kurzfristig notwendig, damit diese sicher für den Flugbetrieb der nächsten Jahre bleiben. In diesen jeweils vier Wochen haben wir die am stärksten belasteten Abschnitte erneuert.