Hamburg Airport Gewässer- und Bodenschutz
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Gewässer- und Bodenschutz

Auf dem Flughafengelände kommt insgesamt eine befestigte Fläche von etwa 160 ha zusammen und dementsprechend groß ist die Menge des anfallenden Oberflächenwassers bei Regen.


Am Hamburg Airport gibt es ein umfassendes Messprogramm zur Überwachung des Oberflächenwassers der Betriebsflächen am Flughafen. Im Winter werden die mit Flüssigkeit aus der Flugzeugenteisung belasteten Oberflächenwasser über eine TOC-Anlage detektiert und in die Kläranlage abgeschieden. Dieses System wurde am Flughafen Hamburg entwickelt und aufgrund seiner Wirksamkeit von fast allen anderen deutschen Flughäfen übernommen. Insgesamt 27 Abscheider-Anlagen sind im Einsatz, um Verschmutzungen durch Öle und Treibstoffe zurückzuhalten.


bodenfilter

Wassermessprogramm und Bau eines Bodenfilters

Seit Juni 2018 ist am Hamburger Flughafen zudem ein innovativer Kiesbett-Bodenfilter in Betrieb  - ein  maßgeschneidertes Filtersystem, das nach 1,5 Jahren umfangreicher Testversuche (Foto) vom Umweltbereich selbst entwickelt wurde. Die Filteranlage ist ausgelegt für die Reduktion der ohnehin sehr niedrigen TOC-Werte (totaler organischer Kohlenstoff) von bis zu 30 Milligramm pro Liter. Die Testversuche konnten bereits eine Reinigungsleistung von bis zu 40 Prozent erzielen. Ziel ist die weitere Reduktion des TOC-Gehalts.


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Jan Eike Blohme-Hardegen
Stellvertretender Leiter Abteilung Umwelt
Katharina Jasinski
Hydrologie und Bodenkunde
Carsten Neumeier
Fluglärmberechnung, Gewässerschutz, Gefahrgut- und Strahlenschutzbeauftragter