Vorbildliches Umweltmanagement am Flughafen

Vorbildliches Umweltmanagement am Flughafen

Verantwortung für Umwelt und Nachbarn

Das Umweltmanagement am Hamburg Airport ist vorbildlich und hat System: Das ist das Ergebnis einer umfassenden Untersuchung, auf deren Grundlage kürzlich das EMAS-Zertifikat (EMAS = Eco Management and Audit Scheme) verliehen wurde. EMAS definiert und beschreibt die Normen der Europäischen Union. Dazu wurden die Aktivitäten des Flughafens nach internationalen Richtlinien überprüft.

 

„Der umsichtige Umgang mit Ressourcen und der Umwelt ist in unserem Wertekodex fest verankert, und hat deshalb im Denken und Handeln unserer Mitarbeiter ein besonderes Gewicht“, erläuterte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, zu der erneuten Auszeichnung. „Gerade als stadtnaher Flughafen nehmen wir die Verantwortung für unsere Nachbarn und für die Umwelt sehr ernst“.

 

Wesentliche Bereiche, mit denen sich die Umweltmaßnahmen am Hamburg Airport befassen, sind der Klimaschutz und die Senkung eigener Treibhausgasemissionen. Das aktuelle Umweltprogramm hat das Ziel, den Energieverbrauch in den Gebäuden, den Treibstoffbedarf der Fahrzeuge sowie deren CO2-Emissionen um sechs Prozent bezogen auf die entsprechenden Mengen aus dem Jahr 2013 zu reduzieren. Dies wird in den kommenden Jahren beispielsweise über den Neubau des Blockheizkraftwerkes und des Gebäudes für die Bodenverkehrsdienste sowie den Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben erreicht werden.

 

Das EMAS-Zertifikat wurde dem Flughafen bereits zum sechsten Mal in Folge verliehen. Diplom-Biologe Udo Bradersen, am Hamburg Airport für das Umweltmanagement verantwortlich, erklärte anlässlich der Urkundenübergabe sichtlich stolz: „Wir haben eine klare Zielsetzung: ein Mehr an Umweltschutz zu erreichen. Das ist eine Teamleistung, denn am Flughafen arbeiten alle Experten mit ihrem Know-how eng zusammen.“

 

EMAS definiert und beschreibt die Normen der Europäischen Union. Darüber hinaus verlangt es von Unternehmen die Veröffentlichung einer Umwelterklärung, die über Umweltauswirkungen des Standortes und über Umweltschutzmaßnahmen Rechenschaft ablegt. Die Aktivitäten müssen über die gesetzlich geforderten Maßnahmen hinausgehen. Neben den EMAS-Kriterien wurden auch die Anforderungen der internationalen Norm ISO 14.001 erfüllt.