Der Hamburger Flughafen besteht bereits seit über 100 Jahren. Er ist der dienstälteste Flughafen in Deutschland, der sich noch an seinem ursprünglichen Standort befindet. Seit der Gründung im Jahr 1911 ist viel passiert: Die technischen Möglichkeiten sind weit fortgeschritten und die Anforderungen an Flughäfen stark gestiegen.

Als fünftgrößter deutscher Verkehrsflughafen sorgt Hamburg Airport dafür, dass seine Infrastruktur stets den aktuellen Ansprüchen und dem neuesten technischen Stand entspricht. Das ist notwendig, um den Passagieren ein sicheres und komfortables Reiseerlebnis sowie einen guten Service zu bieten. Daher setzt der Hamburger Flughafen Schritt für Schritt Anpassungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den Terminals und auf dem Vorfeld um.

Hamburg Airport bittet um Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten, die sich aufgrund der Baumaßnahmen ergeben.

Aktuelle Baustellen im Überblick

Grundhafte Erneuerung des Vorfelds 1

Im Zeitraum von 2016 bis 2020 erneuert Hamburg Airport das komplette Hauptvorfeld bei laufendem Betrieb. Das ist notwendig, damit die teilweise bis zu 60 Jahre alten Beton- und Asphaltflächen auch in Zukunft den Anforderungen des Flughafenbetriebs genügen. Die Arbeiten werden in zeitversetzten Abschnitten umgesetzt, um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu beeinflussen.

Aufgrund der Bauarbeiten steht zurzeit nicht das komplette Vorfeld und somit nur eine begrenzte Anzahl an Flugzeugpositionen direkt an der Pier zur Verfügung. Deutlich mehr Flugzeuge müssen auf Außenpositionen geparkt werden. So kommt es auf der verbleibenden Fläche zu Umwegen, aber auch zu mehr Verkehr durch Passagierbusse, Gepäcktransporter, Baustellenfahrzeuge und Flugzeuge. Hamburg Airport hat sich auf die Bauzeit gut vorbereitet und setzt zum Beispiel zusätzliches Personal und noch mehr Busse ein. Dennoch kann vor allem in Spitzenzeiten mit starkem Verkehrsaufkommen nicht ausgeschlossen werden, dass es vereinzelt zu längeren Wartezeiten kommt.

Flyer: Achtung Vorfeld-Baustelle! Längere Wege für alle
Weitere Infos zur Vorfeld-Baustelle

 


Modernisierung der Check-In-Bänder im Terminal 2

Bis voraussichtlich Mitte Februar 2018 modernisiert Hamburg Airport an den Check-In-Schaltern im Terminal 2 die Sammel- und Einschleusbänder für das Aufgabegepäck. Dabei werden die kompletten Bänder inklusive der darunter liegenden Mechanik ausgetauscht. Die Maßnahme ist notwendig, damit die Bänder auch zukünftig den gewachsenen Ansprüchen der Gepäckabfertigung gerecht werden.

Während der Baumaßnahme verändert sich vorübergehend die Zuordnung der Check-In-Schalter in den Terminals. Lufthansa verbleibt mit Austrian Airlines und Swiss sowie Germanwings und Eurowings im Terminal 2, aktuell an den Schalterreihen 7 und 9. Aegean, Blue Air, Brussels Airlines, LOT Polish Airlines, Luxair, Rhein-Neckar Air, Ryanair, SAS Scandinavian Airlines, SkyWork Airlines, TAP Portugal, Tunisair und Wizzair ziehen vorübergehend ins Terminal 1. Passagiere sollten sich bereits vor Antritt ihrer Reise in der Website-Rubrik „Rund ums Fliegen / Abflug“ über das Abflugterminal informieren. Entsprechende Informationen erhalten sie auch über ihre Fluggesellschaft und die Buchungsunterlagen. Darüber hinaus sollten die Reisenden die Infotafeln und Durchsagen vor Ort beachten.


Mehr Platz vor der zentralen Sicherheitskontrolle

Hamburg Airport verschließt den wenig genutzten Treppenaufgang im öffentlichen Bereich der Airport Plaza. Dabei werden auch die Roll- und festen Treppen in diesem Bereich zurückgebaut. So entsteht mehr Platz vor der zentralen Sicherheitskontrolle. Reisende erreichen die Kontrollstellen ab Beginn der Baumaßnahmen weiterhin über die Abflugebene der Terminals 1 und 2. Der Zeitraum nach den Herbstferien wurde bewusst gewählt, damit die Baustellen im Terminal und der Airport Plaza den Flughafenbetrieb so wenig wie möglich beeinflussen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich Ende März 2017 abgeschlossen sein. 


Weitere Informationen

Auf seinen Social-Media-Kanälen hält Hamburg Airport Passagiere und Interessierte regelmäßig über die Modernisierungsmaßnahmen auf dem Laufenden: