Nicht nur in der Luft, auch am Boden werden die Lärm- und Schadstoffbelastungen am Hamburg Airport so gering wie möglich gehalten. Einen wichtigen Schritt zur weiteren Reduzierung der Emissionen stellt hierbei die Einschränkung zum Einsatz der sogenannten Hilfstriebwerke (Auxillary Power Unit, kurz APU) dar.

 

Hilfstriebwerke am Boden ausschalten
Bereits seit über 18 Jahren müssen Flugzeuge am Hamburg Airport nach dem Erreichen der Parkposition auf den Betrieb der APU verzichten. Erst zum Starten der Triebwerke ist ein vorheriger, maximal zehnminütiger APU-Betrieb zulässig. Um auch am Boden die notwendige Energie für die Bordelektronik zu erhalten, werden die Flugzeuge an den Pierpositionen mit Strom und klimatisierter Luft aus unserem eigenen, erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk versorgt.

 

Energie aus eigener Stromversorgung
Auf den Außenpositionen sorgen mobile Bodenstromaggregate, die sogenannten Ground Power Units (GPU), für die notwendige Energie. PCAs (Pre-Conditioned Air) liefern zusätzlich klimatisierte Luft. Mittlerweile nutzen 100 Prozent der Flugzeuge am Hamburg Airport den Service der Bodenstromversorgung über die Pierpositionen oder GPUs. Unangemeldete Kontrollen und Gespräche mit den Crews stellen sicher, dass die bestehenden Vorschriften eingehalten und die APUs abgeschaltet sind.

 

Alternative Antriebe – der Umwelt zuliebe
Aber auch rings um die Flugzeuge wird es am Boden immer leiser. Zunehmend werden Fahrzeuge mit alternativen Antrieben eingesetzt, was zu einer zusätzlichen Reduktion von Lärm- und Schadstoffemissionen führt. Durch diese Maßnahmen konnte bereits erreicht werden, dass weniger Schadstoffe in die Nachbarschaft gelangen.

Lärmschutzmaßnahmen