Hamburg Airport bietet erweiterte Serviceleistungen an

25.07.2008 -

Die Service-Mitarbeiter des Flughafens und das Team des DRK mediservice am Hamburg Airport haben ein gemeinsames Ziel: Passagiere mit eingeschränkter Mobilität auf ihrem Weg ins Flugzeug bestmöglich zu unterstützen. Damit dies noch besser gelingt, bietet Hamburg Airport ab dem 26. Juli erweiterte Serviceleistungen an. Hierzu zählen zum Beispiel neue Rufsäulen vor den Terminals, die den Passagieren die Kommunikation mit dem DRK mediservice erleichtern. Die Service-Points befinden sich auf der Abflugebene gegenüber den Behindertenparkplätzen vor Terminal 1 und Terminal 2 sowie auf der Ankunftsebene bei der Bushaltestelle. Sie sind sehbehindertengerecht mit Rufknopf und Sitzmöglichkeit ausgestattet. Das DRK-Team begleitet auf Wunsch alle Personen mit Handicap bis in ihr Flugzeug, hält Rollstühle und rollstuhlgerechte Fahrzeuge sowie einen klimatisierten Hublift bereit und hilft nach Absprache bei allen Erledigungen am Flughafen. Wichtig für Passagiere: Wenn sie den Service des DRK mediservice in Anspruch nehmen möchten, sollten sie ihn am besten schon bei der Buchung ihrer Reise, spätestens aber am Check-in-Schalter anfordern.

Im Internet unter http://www.ham.airport.de/ hält Hamburg Airport ausführliche Informationen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität bereit. Das Thema „Behinderten-Service“ ist barrierefrei gestaltet, so dass diese Seiten für behinderte Menschen ohne fremde Hilfe nutzbar sind. So kann z.B. auch ohne Maus direkt über die Tastatur navigiert werden, was Nutzern mit eingeschränkten Bewegungs- oder Koordinationsfähigkeiten zu Gute kommt. Blinde können sich mit Hilfe eines Screenreaders die Informationen vorlesen lassen, während Menschen mit Sehschwächen die Schrift entsprechend anpassen können.

Hilfe von A bis Z: Von der Ankunft am Flughafen bis zu Zollformalitäten

Hat der Fluggast bei seiner Buchung bzw. spätestens am Check-in-Schalter Betreuung angefordert, nimmt ihn ein DRK-mediservice-Mitarbeiter an einem der neu errichteten Service-Points oder direkt am Check-in in Empfang. Die Mitarbeiter des DRK begleiten Passagiere mit eingeschränkter Mobilität zu ihrem Abflug-Gate und auf Wunsch auch ins Flugzeug bis zu ihrem Sitzplatz. Wenn nötig, ist ihm der DRK-mediservice-Mitarbeiter bei weiteren Erledigungen behilflich, wie zum Beispiel bei der Abfertigung von Begleithunden und bei Einwanderungs- und Zollverfahren. Bei längeren Verspätungen unterstützt der Service-Mitarbeiter auch bei der Umbuchung oder Stornierung eines Fluges. Reist der Passagier mit einem eigenen Rollstuhl, wird sichergestellt, dass er diesen am Zielflughafen direkt übergeben bekommt. In den Wartebereichen in der Fluggastpier stehen Passagieren mit eingeschränkter Mobilität speziell gekennzeichnete Sitzgelegenheiten zur Verfügung.

Nicole Strecker, Leiterin Information & Service am Hamburg Airport: „Alle Mitarbeiter am Flughafen – vom Verkehrsberater über Service-Personal bis hin zu Mitarbeitern der Fluggesellschaften und Handlingagenten – werden im Umgang mit Personen mit eingeschränkter Mobilität speziell geschult. Zudem liegt in den Terminals eine neue Broschüre mit dem Titel „Informationen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität“ aus, die wichtige Tipps für angenehmes Reisen gibt.“