Malta – Sonneninsel im Mittelmeer mit viel Tradition

Ob allein, zu zweit oder mit der Familie: Malta ist ein wunderbares Reiseziel für alle, die aktive Erholung wünschen. Nach nur drei Flugstunden erreicht man die historische Hauptstadt Valletta und hat von hier aus viele Möglichkeiten, seinen Urlaub zu gestalten. Pittoreske Dörfer und wechselhafte Landschaften laden zu Ausflügen ein, Kulturinteressierte finden ein unermessliches Angebot, und die zahlreichen Sandstrände versprechen Entspannung pur. Und dank des milden Klimas ist Baden durchaus bis Oktober möglich.

 

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Malta denken? Wenn Sie noch nie auf Malta waren, ist Ihnen die Insel vielleicht trotzdem als Ziel für Sprachreisen in Englisch ein Begriff. Auf der Insel gibt es dank langer Zugehörigkeit zum britischen Empire bis heute Linksverkehr und die Malteser sind äußerst begeisterte Eurovision-Song-Contest-Teilnehmer. Abseits dieser Klischees ist Malta für Urlauber wirklich lohnenswert und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

 

Malta bildet mit weiteren Inseln den maltesischen Archipel im Mittelmeer. Dabei ist Malta die größte Insel und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum. Gozo, die zweitgrößte Insel, ist ländlicher geprägt und der perfekte Ort für Ruhesuchende. Die dritte Insel Comino lädt Naturinteressierte zu Tagesausflügen ein. Die weiteren Inseln sind komplett unbewohnt. Dank seiner Lage inmitten des Mittelmeers ist das Klima auf dem maltesischen Archipel das ganze Jahr über angenehm. Die Sommer sind heiß und trocken, die Winter mild und im Frühjahr und Herbst klettern die Temperaturen dank heißer Winde vom afrikanischen Kontinent höher als beispielsweise im benachbarten Italien. 

 

Auf den Spuren der Geschichte

Malta wurde bereits in der Jungsteinzeit von Menschen besiedelt und die Spuren menschlicher Kultur sind in zahlreichen prähistorischen Monumenten erhalten. Allein die Fülle archäologischer Stätten zeichnet Malta vor anderen Mittelmeerländern aus. Megalithmonumente, punische Grabstätten, Reste von Tempeln oder mysteriöse „Wagenspuren“ zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Die Tempelstätten der maltesischen Inseln sind längst als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt. Ob Phönizier, Karthager, Römer oder Byzanthiner – die großen Reiche der Antike waren alle auch in Malta präsent und Reste ihrer Villen und Kulturgüter sind bis heute sichtbar. Der Schiffbruch des Heiligen Paulus auf Malta und die damit eingeleitete Christianisierung der Insel ist dokumentiert. Zur großen kulturellen und künstlerischen Blüte kam Malta aber vor allem im 17. und 18. Jahrhundert unter der Herrschaft der Ritter des Souveränen Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem, kurz des Malteserordens. Ihre Spuren sind bis heute prägend für das Erscheinungsbild der Hauptstadt Valletta.

 

Die Hauptstadt Valletta

Valletta, die Festungsstadt im Nordosten Maltas auf dem Felsen der Mount Sceberras Halbinsel und seit 1980 UNESCO Weltkulturerbe, wurde in nur 15 Jahren durch den Ritterorden erbaut. Wie ganz Malta ist auch seine Hauptstadt geprägt von Festungen und Forts. Wenn man heute die Stadt erkundet – das geht tatsächlich am besten zu Fuß, auch wenn die Stadt sehr hügelig ist – kommt man an einer Vielzahl historischer Baukunstwerke vorbei. Herrlich verzierte Barockpaläste, Brunnen und Statuen verleihen der Stadt ihr Gesicht. Der Stadtbummel führt einen jedoch auch an vielen kleinen Läden und Cafés, zahlreichen Museen und Galerien vorbei. Bei einer Hafenrundfahrt rund um Valletta bekommt man einen guten Blick auf die historische Stadt.

 

Rustikale Ferienhäuser und trendige Herbergen

Malta hat aber natürlich viel mehr zu bieten. Der Norden der Insel ist eher rauen Charakters, mit zum Teil spektakulären Ausblicken über das Meer hinüber zu den Schwesterinseln. Hier findet man bekannte Ferienorte wie Buġibba, Qawra oder St. Paul's Bay mit Hotels für jede Urlaubskasse und wunderbaren großen Sandstränden. Der Süden ist ursprünglicher und geprägt von kleinen urigen Fischerdörfern und ruhigen Buchten, hier findet man die meisten Hotels im Städtchen Marcascala. Dazwischen gut erreichbar liegen das mittelalterliche Städtchen Mdina und Rabat, eine Stadt römischen Ursprungs, mit ebenfalls guten Unterkunftsmöglichkeiten. Wer es etwas ruhiger mag, reist auf die Insel Gozo, die deutlich ländlicher und trotzdem touristisch gut erschlossen ist. Eine Besonderheit der maltesischen Inseln sind die vielen, zum Teil sehr alten Farmhäuser, die zu Ferienhäusern umgebaut wurden. Meist mit eigenem Swimmingpool und komfortabler Ausstattung. Viele davon findet man auf Gozo. Auf der Insel Comino schließlich gibt es nur eine einzige Hotelanlage – das ist Abgeschiedenheit pur.

 

Ausflüge

Wer nicht gleich ganz auf Comino bleiben möchte, sollte doch zumindest einen Tagesausflug auf die Insel einplanen. Die Insel ist nur 3,5 Quadratkilometer groß und komplett autofrei. Abgesehen von der einen Hotelanlage ist sie nicht weiter bewohnt. Trotzdem ist sie ein beliebtes Ziel für Besucher. Vor allem die Blaue Lagune, die sich durch einen geschützten Meeresarm mit klarem, aquamarinem Wasser auf weißem Sand gebildet hat, lockt Taucher aus aller Welt an. Wer Windsurfen, Schnorcheln oder Tauchen möchte, findet hierfür beste Gelegenheit, und der Duft von wildem Thymian und die weitgehend unberührte Natur laden zu Wanderungen ein.

 

Spaß für die ganze Familie

Für Familien mit Kindern gibt es auf Malta zahlreiche Angebote. Eine der bekanntesten Attraktionen ist das „Popeye Village“ in Anchor Bay, aber auch das Spaßbad „Splash & Fun Water Park“, der „Velocity Trampoline Park“, das Aquarium „Mediterraneo Marine Park“ oder der „Playmobil Fun Park“ sorgen für Kurzweil. In den Handwerksdörfern auf Malta und Gozo kann man Kunsthandwerkern bei der Arbeit zusehen, so zum Beispiel Glasbläsern, Klöpplern, Töpfern, Silberschmieden oder Korbmachern. Und zahlreiche Reedereien bieten Ausflugsfahrten rund um Valetta oder gleich um Malta, Gozo oder Comino herum an.

 

Entspannung und Wellness

Es gibt auf Malta zahlreiche Wellnesszentren, die meist über gut ausgestattete Fitnessstudios und Swimmingpools verfügen. Aber auch in den meisten 5-Sterne Hotels findet man entsprechende Spa-Bereiche, so dass das Angebot für Wellness groß ist. Die Angebote sind in der Regel frei buchbar, so dass man seinen Urlaub ganz flexibel gestalten kann. Wer Entspannung sucht, kann natürlich einfach auch die Inseln zu Fuß oder per Fahrrad erkunden und mit jedem so zurückgelegten Meter ein wenig mehr Stress abbauen. Das milde Klima der Inseln ist perfekt dafür geeignet, und das praktisch zu jeder Jahreszeit.

 

Baden und Tauchen auf Gozo

Gozo ist ein Paradies für Taucher und Sonnenanbeter. Die Insel - der Legende nach die Insel der Calypso aus der griechischen Mythologie – bietet mit der Bucht von Dwejra und dem „Blauen Loch“ ein beliebtes Ziel für Taucher. Der Sandstrand von Ramla Bay gilt als der schönste Strand der maltesischen Inseln und liegt unterhalb von steilen, terrassenförmigen Hügeln. Hier soll die Höhle der Calypso gewesen sein. Eine Reihe unberührter Strände und Buchten sind auch geeignet für entspanntes Schnorcheln. Baden ist auf den maltesischen Inseln aufgrund des milden Klimas durchaus bis Oktober möglich.


Hamburg – Malta (Zeitraum 29.03. bis 18.10.2020)

 

Abflug in Hamburg

Ankunft in Malta

Sonntag

19:30

22:25

 

Abflug in Malta

Ankunft in Hamburg

Sonntag

15:45

18:45

Hamburg – Malta (Zeitraum 01.04. bis 21.10.2020)

 

Abflug in Hamburg

Ankunft in Malta

Mittwoch

10:20

13:15

 

Abflug in Malta

Ankunft in Hamburg

Mittwoch

06:30

09:30

 Alle Zeitangaben sind Ortszeiten. Änderungen vorbehalten. Buchbar sind die Flüge auf der Website von Air Malta oder im Reisebüro.


Unsere Highlights:



Der Sankt Johannesdom in Valletta

Der prachtvolle Sankt Johannesdom in Valletta gilt als das erste vollständige Bauwerk des Hochbarock. Erbaut wurde er in nur vier Jahren im Auftrag des Großmeisters des Malteser Ordens, Jean de la Cassière, wobei die reiche Innenausstattung erst nach 100 Jahren vollendet werden konnte. In Stein gemeißelte Wandbilder und bemalte Gewölbedecken zieren seither diese Kathedrale, die Seitenaltare zeigen Szenen aus dem Leben des Johannes. Das bedeutendste Bild Caravaggios, die „Enthauptung von Johannes dem Täufer“, ist im Sankt Johannesdom von Valletta zu sehen.

Abtauchen in das Blaue Loch

Der maltesische Archipel ist für Taucher ein absolutes Paradies. Das Wasser ist klar bis in eine Tiefe von 30 Metern und es gibt unglaublich viele Buchten, Riffs und Klippen sowie das eine oder andere Schiffswrack zu erkunden. Als besonderer Spot für Taucher gilt das Blaue Loch von Gozo, eine Art natürlicher Pool in einer Felsformation, der bis 26 Meter tief reicht und den Taucher mit traumhaft schönen Farbspielen in Blau und Türkis und zahlreichen Begegnungen mit Fischen belohnt.

Malteser Küche

Die Küche des maltesischen Archipels ist typisch mediterran, mit erkennbaren Einflüssen aus Sizilien und Nordafrika. Es gibt eine Vielzahl traditioneller Gerichte, in denen auch alte Kulturen und Familienrezepturen weiterleben. Besonders gut gelingt es derzeit dem Restaurant Gululu an der Spinola Bucht in St. Julians. Hier gibt es großartige maltesische Küche und dazu einen fantastischen Blick auf die Bucht.