Das geheime Reiseblog
Hugo und Henriette fliegen nach New YorkNoch ist der Valentinstag ein paar Wochen entfernt, Hugo und Henriette heben aber schon einmal ab, um eine romantische Woche in New York zu verbringen. Was sie dort erleben und welche Tipps sie mitbringen, lesen Sie hier.
Das geheime Reiseblog von Hugo
Ich glaube, ich habe Henriette gleich am ersten Abend in New York blamiert. Naja, nur ein bisschen, beim Singen in der Sing Sing Karaoke Bar im East Village. So schlimm war's auch wieder nicht, denn immerhin hat die ganze Bar ja mitgesungen! Und hier im Big Apple gibt es ja nun auch wirklich keinen Grund, lange auf jemanden böse zu sein, so viel wie es hier jeden Tag zu erleben gibt. Ist ja klar, dass wir den Aufstieg (naja… Fahrt, mit dem Lift) zum Empire State Building als ersten Punkt in unserem Sightseeing-Programm abgehakt haben. Toller Blick von oben auf Midtown Manhattan und die umliegenden Wolkenkratzer. Wenn auch im Februar ein bisschen frisch oben in 320 Metern Höhe. Wir sind dann sogar noch höher, in den 102. Stock, der höchste Rund-um-Ausblick der Stadt – aber von drinnen! Im Winter eben doch wärmer.
Klar, dass wir auch mit der kostenlosen Staten Island Fähre an der Freiheitsstatue vorbeigefahren sind (der beste Blick auf Lady Liberty!) bis rüber nach Staten Island. Klasse Aussicht auf die südliche Spitze von Manhattan von der anderen Seite des Hudson River! Sind dann auch noch näher ran an die gute Dame, weil wir ins Ellis Island Immigration Museum wollten. Die Freiheitsstatue selbst hat im Moment geschlossen. Spannend im Museum nachzuerleben, wie in diesen Hallen Einwanderer ihre ersten Schritte auf amerikanischem Boden machten.
Wenn man schon in NYC ist, dann, finde ich, muss man auch echt amerikanisch essen. Für die besten Burger der Stadt haben wir sogar Schlange gestanden: Im Shake Shack am Madison Square haben wir suuuuper Burger und tolle Pommes (und angeblich weniger fettig als anderswo, hat Henriette gefreut!) gegessen und ein tolles Bier getrunken. Hoffe, dass ich Henriette überreden kann, ins Sony Wonder Technology Lab zu gehen, das ist so ein Technologie-Erlebnis-Labor-Museum, ganz interaktiv und für alle Altersstufen. Apropos Altersstufen: FAO Schwarz steht auch noch auf meiner Besuchsliste, einer der größten Spielzeugläden, die es überhaupt gibt (und zwar schon seit 1862!)! Ich habe von einer überdimensionalen Klaviertastatur gelesen, auf der die Besucher mit ihren Füßen Musik machen können – genau das Richtige für ein kleines Ständchen für Henriette! Was ich ihr wohl spielen könnte? Passt eigentlich nur "New York, New York" von Frank Sinatra. Aber das mache ich lieber morgen. Heute Abend kann ich sie hoffentlich überreden, ins Fat Cat zu gehen. Ist eine Pool Billard Bar (gibt dort auch Tischtennistische und Tischfußball!), in der jeden Abend Live-Musik zum Besten gegeben wird. Dann muss ich nicht schon wieder singen ;-)
Das geheime Reiseblog von Henriette
In New York müsste man ja eigentlich mindestens drei Wochen bleiben, um auch nur annähernd ein Prozent der Stadt zu erleben. Times Square, Theater und Musicals, Restaurants und ich weiß nicht was – hier ist einfach alles toll. Jetzt sind wir zwar mitten im Winter hier, aber ich habe es mir trotzdem nicht nehmen lassen, den Central Park zu erkunden. Ist dort echt verzaubert, wenn Schnee liegt. Wir haben eine von den kostenlosen Führungen mitgemacht, immerhin wollten wir ja nicht nur so spazieren gehen, sondern auch noch was lernen! Zum Beispiel, dass es dort 475 Vogelarten gibt, jedenfalls im Sommer. Ich wollte ja gern noch im Park Schlittschuhlaufen, aber ich glaube, Hugo hat Angst vor Muskelkater, also haben wir's gelassen. Er hat ja auch Recht, so viel, wie wir hier zu Fuß unterwegs sind, ist es vielleicht auch besser, unsere Kräfte zu schonen.
Und immerhin habe ich Hugo schon zum Bedford Avenue Flohmarkt in Brooklyn (Williamsburg) gezerrt. Untergebracht ist er in einem alten Fabrikgebäude aus den 30ern, in dem Designer und Kreative ihre Stände haben. Ein paar Retroklamotten habe ich eingekauft. Dann sind wir auch noch in Brooklyn durch BoCoCa (Abkürzung für die Viertel Boerum Hill, Cobble Hill und Caroll Gardens) geschlendert. Sehr hübsch dort, mit vielen kleinen Lädchen, Cafés und Restaurants (Tipp: das Zaytoons mit orientalischer Küche).
Ach so, ganz lustig war auch unser kleiner Besuch in der Lobby des Waldorf Astoria Hotels. War fast wie eine Zeitreise. Wir haben uns einfach unseren Kaffee mitgenommen, ein Stündchen auf den Sofas verbracht und uns Leute und das spektakuläre Interieur angeschaut.
Super Pizza haben wir bei Arturo's gegessen. Ist ein Familienbetrieb mit grandioser Pizza und jeden Abend Live-Jazz (echt super) im Programm! Ganz toll war auch die Open Mic Night im Sidewalk Café im East Village. Tolle Musiker, die dort aufgetreten sind.Uuuuund – fast mein allerliebstes Lieblingserlebnis in NYC: Economy Candy, ein altmodischer Süßigkeitenladen, in dem man seine Bonbons noch aus den Gläsern nehmen kann! Ein Wort: Heaven! Dabei fällt mir ein, wir müssen unbedingt noch das Hot Chocolate Festival der City Bakery mitmachen. Den ganzen Februar gibt es da jeden Tag heiße Schokolade mit einer anderen Geschmacksrichtung: Espresso, Zimt, Chili, …. Hmmmm! I love Hot Chocolate. And New York!
Flughinweis
Nach New York fliegt:
United Airlines: montags, dienstags, freitags, samstags und sonntags (ab 15. März zusätzlich auch donnerstags)
01.02.2012




