Unsere 5 Buchtipps für die Ferien

Urlaubszeit ist Lesezeit. Ob am Gate, im Flugzeug oder am Strand: Ein gutes Buch ist Entspannung pur. Vom packenden Thriller über romantische Liebesgeschichten bis hin zu Fantasy-Action – hier sind unsere Top-5-Buchtipps für die Hamburger Herbstferien. Wir wünschen Ihnen (ent-)spannende Lesestunden und einen wunderbaren Urlaub.

 

1.   Graeme Simsion: „Das Rosie-Projekt“

Zugegeben: Das Leben als Single ist nicht einfach. Vor allem, wenn man wie Don Tillman sein ganzes Leben noch keine richtige Freundin hatte. Jetzt will er heiraten. Da kommt dem renommierten Erbgut-Professor eine Idee: Um die Partnersuche zu vereinfachen, entwirft er einen umfangreichen Fragebogen, den seine potenziellen Freundinnen vor dem ersten Date ausfüllen sollen. Er hat klare Vorstellungen: Wer raucht und nicht ordentlich ist, fliegt gleich aus dem Raster. Dumm nur, dass auf einmal Rosie auftaucht, die laut Fragebogen eine einzige Katastrophe ist … Ein wundervolles Buch über die große Liebe – mit viel Witz und Charme.

 

2.   Henning Mankell: „Der Chinese“

Klar: Wer an Mankell denkt, dem kommt Wallander in den Sinn. Aber der bekannte schwedische Autor hat noch viel mehr in petto. Ein sehr gutes Beispiel für die Mankellsche Erzählkraft ist der packende Thriller „Der Chinese“. Ein brutales Gemetzel in einer schwedischen Kleinstadt führt die Ermittler in ein Netz internationaler Verbrechen. Im Zentrum: Der Chinese, der ganz eigene Motive hat. Ein Thriller mit Suchtgefahr. Doch Vorsicht: Nach dem Lesen niemals die Wäsche auf einem dunklen Dachboden aufhängen …

 

3.   Patrick Rothfuss: „Der Name des Windes“

Zauberer, Drachen und eine wunderschöne Frau: In „Der Name des Windes“ nimmt uns der amerikanische Schriftsteller mit auf seine Reise durch das Kealdenland und die quirilige Stadt Imre. Im Zentrum: Kvothe, der bekannteste Magier seiner Zeit. Der Roman ist der Auftakt zur Königsmörder-Chronik mit aktuell vier Bänden, die locker die 800-Seiten-Grenze knacken. Doch es lohnt sich: „Der Name des Windes“ kann es eindeutig mit Fantasy-Klassikern wie „Der Herr der Ringe“ aufnehmen. Aber Achtung: Wenn man einmal angefangen hat, möchte man gleich alle vier Bände lesen. Das Beste, was man diesen Winter machen kann.

 

4.   Hans Fallada: „Jeder stirbt für sich allein“

Anna und Otto Quangel haben ihren einzigen Sohn im Krieg verloren. Dieses Ereignis bringt die beiden dazu, ihre Kritik am Hitler-System auf Postkarten zu schreiben und im Berlin der 1940er-Jahre zu verteilen. Hans Fallada entwirft ein bemerkenswertes Kaleidoskop des Widerstandes gegen Nazi-Deutschland. Mit treffenden Charakterzeichnungen und einem geschickt aufgebauten Spannungsbogen gibt er dem Alltag unter Hitler ein Gesicht. Bemerkenswert: Der Roman entstand bereits 1947 und beruht auf einer wahren Begebenheit. Das Ehepaar gab es wirklich, nur mit anderem Namen. Hans Fallada (bürgerlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) schrieb das Buch in nur vier Wochen. Kurz darauf verstarb er. Nach über 60 Jahren ist „Jeder stirbt für sich allein“ heute ein Bestseller.

 

5.   John Greene: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“

Die 16-jährige Hazel hat Krebs. Aber sie will kein Mitleid. Vor allem kann sie Selbsthilfegruppen nicht ausstehen. Bis sie dort auf Gus trifft. Ihr Leben ändert sich langsam, die beiden freunden sich an. Sie tun das, was Jugendliche in ihrem Alter machen – sie verlieben sich. Gus erfüllt Hazel ihren Traum: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam. Doch der Krebs sitzt mit im Flieger … Ein wundervolles Buch über die Liebe und das Leben. Mit allem, was das Leben zu bieten hat: Tränen, Schmetterlinge im Bauch und der Hoffnung, dass alles irgendwann irgendwie gut wird.